Link zur vorherigen Seite …wie alles begann….
JETZT – was wir schon lange einmal gemacht haben wollten…..
.….. mit einer Dampflok durch den schönen Westerwald nach Hachenburg (ca. 130km). Inklusive einer Besichtigung der Hachenburger Privatbrauerei.
Es ist volbracht!!
Am 20. März ging es zum Notar, den Kaufvertrag unterschreiben.
Jetzt gibt es kein zurück mehr !!
06. Juni ´18 ….das Visa ist da


Hallo ihr Lieben,
Es ist fast eine Woche her seit unserem Abschiedsfest, ich kann es kaum glauben… Wir möchten uns bei allen bedanken, die hier waren und für die vielen guten Wünsche, vor allem bei den Freunden und Verwandten mit ihren Kindern, die zum Teil von weit her mit Flugzeug, Bahn und Auto angereist sind: aus Bremen, Köln, Koblenz, Leipzig, Mühlhausen, Berlin, Heilbronn, Düsseldorf, Dillenburg a.D. Alzenau ist zwar nicht so weit weg, aber es liegt noch in Bayern.
Besonderen Dank auch an Federico, der mir so sehr geholfen hat und oft aus meinem Chaos herausgeholfen hat und erstaunlicherweise immer wusste, wo was zu finden ist. Danke an euch. Obwohl wir total vergessen haben, Fotos zu machen, werden wir den schönen Abschied mit all den lieben Menschen in unseren Herzen behalten (jetzt weiß ich endlich, wie man so schreibt). Besonders schön war es, meine Schwester nach fast 20 Jahren wieder zu sehen.
Ich möchte mich bei meinen Nachbarn entschuldigen, wenn sie sich vernachlässigt gefühlt haben, aber ich habe viele Freunde schon sehr lange nicht mehr gesehen und zum Glück haben wir euch noch ein bisschen länger und ich habe gehört, dass wir letzte Woche eine interne Abschiedsparty haben, auf die wir uns sehr freuen.
Ansonsten geht es stetig voran und ich kann mich mittlerweile von Dingen trennen, die ich mir noch vor kurzem nicht vorstellen konnte und ich bin froh, dass ich mich nicht unter Druck gesetzt habe, denn mit der Zeit regelt sich das von selbst, Dinge, die ich vor einiger Zeit nur für (wahrscheinlich zu viel) Geld weggegeben hätte, kommen nun von ganz alleine von mir. Auch Gerhard hat aufgehört, mich mit seinen Befürchtungen, ich würde es nicht schaffen, nervös zu machen. Hallo, wir müssen am 24. Juni los, egal wie, wir fahren erst nach Berlin und fliegen dann am 15. Juli nach Sydney mit einer Woche Zwischenstopp in Dubai.
Ja, da ist auch noch die Sache mit den Fahrrädern. Gerade als Gerhard aufatmet: die Räder bleiben hier, Radfahren in Australien ist verrückt, finde ich die besten geführten Radtouren, die so gut beschrieben sind, dass man sie auch alleine machen kann.
Bedenken: nicht das Fahrrad nehmen, zu unbequem. Dann erfahre ich, dass die Fluggesellschaft uns von überall abholt, na ja, wie bequem soll es denn sein?
Wieder ausgeredet: in Australien braucht man ganz andere Fahrräder! Gutes Argument.
Dann bekomme ich das Buch „Weltreise“ 4300 Tage auf 5 Kontinenten unterwegs.
Ich schlage Australien auf und es ist kaum zu glauben: der Mann ist mit seinem Fahrrad quer durch Australien geradelt !!!!! Mit einem normalen Fahrrad sehen unsere viel Outback-tauglicher aus !!!
Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, was es sonst noch alles zu tun gibt.
Es ist so, wie wenn andere ihre Hunde hier lassen müssen, und wenn man sich „die Auswanderer“ anschaut, ist das eine ziemliche Tortur und wie sie sich in Afrika, Norwegen oder sonstwo fühlen. Ich bin mir sicher, unsere Fahrräder sind da viel entspannter.
Jetzt geht es los
Die letzte Zeit im im Haus waren Horror und vieles konnte man sich nicht vorstellen ich glaube Aussenstehende haben das eher kommen sehen wie ich. Von wegen zum Schluss wird alles was noch da ist einfach in den Müll geschmissen. Hallo, in welchen Müll ? Da existiert eine kleine Mülltonne, man darf nur eine Mülltüte daneben stellen und man vermutet einfach nicht, dass soviel anfällt. Was würde ich anders machen ? Nichts, weil man sich das gar nicht vorstellen kann. Das Einzige, rechtzeitig Kinder in die Welt setzen die dann sagen geht nur los, wir kümmern uns um den Rest. Denn erst wenn einen viele Sachen nicht mehr unter die Augen kommen ist einem egal, was damit passiert. Und dann die vielen Sachen wo man ja mal was tolles draus dekorieren, nähen oder basteln wollte, wo jeder Andere sagen würde, was für´n Mist, weil man die kreativen Ideen nicht nachvollziehen kann. Es ist immer einfacher für fremde Sachen einen Kontainer zu bestellen wie für die eigenen, aber ich denke jeder kann das nachvollziehen. Dann stellt man mit Erschrecken fest, dass man in einige Schubladen gar nicht mehr reingesehen hat, aber plötzlich gar keine Zeit mehr ist und kein Mülleimer mehr. Oder die vielen Sachen, die ich unbedingt mitnehmen wollte aber kein Platz im Koffer mehr war. Nun gut – vergessen.
Dann ging es also Sonntag den 24.Juni los. Die grossen Koffer und noch eine Ladung für Berlin, die wir nicht mehr in das Auto bekommen haben, bei Freunden
untergestellt, dann ab nach Berlin mit vollgepacktem Auto. 7 Tage in der Nähe von Gerhards Mutter, Sachen verteilt bei Gerhards Sohn, der sich über vieles gefreut hat und vieles hat Gerhard dort untergestellt, die allerbesten Sachen meiner Schwester vermacht, Auto verkauft. Dann endlich in ein ganz tolles Hotel direkt an der Spree über Travelzoo wo wir endlich etwas entspannen konnten für 7 Tage. Auto gemietet, grösseren Koffer gekauft. Die Sachen wurden einfach nicht weniger obwohl wir in jeder Unterkunft haufenweise Klamotten liessen.
Apt. gemietet in Alzenau, nochmal ordentlich ausgemistet. Sehr schönen 70. gefeiert mit Freunden. Nach 4 Tagen, restliche Sachen für Berlin geholt, nach Leipzig gefahren um Freunde zu treffen, ganz tolles Apt. gehabt für 3 Tage, welches uns für das gruselige in Alzenau entschädigte. Gerhard fuhr von dort nochmal zu seinem Sohn um restliche Sachen abzuliefern, geplant waren 4 Stunden gebraucht 10 Stunden wg. Bauarbeiten auf Autobahn.
Zurück nach Frankfurt Koffer geholt und 3 Tage in einem nicht ganz so tollen Hotel wie gedacht verbracht, in totaler Einöde in Griesheim, absolut nichts in der Nähe, weder Restaurant noch Cafe – nur Gartenanlagen.
Nach den letzten 3 Wochen und 5 Unterkünften in Deutschland, mal super, mal weniger schön und 5x Koffer umpacken, endlich geschafft auf 108 Kilo Gepäck incl. Handgepäck nach zig Mal Umpacken. Immer noch was zurückgelassen bis ich noch eine Jacke hatte und dann der Hammer, beim letzten Umpacken, um das Gewicht besser zuverteilen, hatte ich 6 ( geschrieben SECHS ) Jacken von Gerhard in der Hand. Fassungslos. Mit viel Überredungskunst trennte er sich dann noch von zweien. Man verzeihe mir, wenn ich ihn noch öfter damit aufziehen werde, denn schließlich habe ich mich von meiner zweiten Jacke mit sehr schweren Herzen getrennt. Eine der vier verbliebenen zog er dann auf dem Flug an , um bei 38° dann bei Ankunft in Dubai „ordentlich“ auszusehen.

In Frankfurt sind wir abgeholt worden …… haben in der Business Lounge gefrühstückt, aber hallo, leider zuviel, war so guuut, so dass ich in der Machine nichts mehr essen konnte. Aber ist ja egal.
DUBAI

Angekommen in Dubai in unserem 100 m² Apt. konnten wir jetzt voll relaxen.


Durch die alten Viertel und wie überall wo kaum Touristen hinkommen genossen wir den freundlichen Empfang und das hervorragende Essen in einer der einfachen Restaurants. Wir besuchten den grossen Fischmarkt und genossen hervorragendes Essen dort.
Nur ein Nachteil hat Dubai: durch die unglaubliche Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft vieler Einwohner ( Dubai´s Einwohner kommen aus über 200 !!!!!!! verschiedenen Ländern / wusste gar nicht, dass es überhaupt soviel gibt ) und du kannst machen was du willst, du gehörst zu dem „ bitte nehmen sie Platz “ age. Du kommst in den Zug und sofort springt jemand auf, dabei sahen die manchmal aus als ob die eher den Platz benötigten nach einem anstrengenden Arbeitstag als ich.


Dubai ist schon sehr faziniernd mit den wahnsinnigen Hochhäusern, das höchste hatte 174 Stockwerke einmal da raufzufahren kostet fast 500 EUR und – die Einkaufszentren und alles Steuerfrei und kein Platz mehr im Koffer…..
Dubai ist schon sehr faziniernd mit den wahnsinnigen Hochhäusern, das höchste hatte 174 Stockwerke einmal da raufzufahren kostet fast 500 EUR und – die Einkaufszentren und alles Steuerfrei und kein Platz mehr im Koffer…..


