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– Noch eine Berichtigung zu Cambodia: die USA warfen nahezu 3 Millionen TONNEN Bomben auf Cambodia: während mehr als 230 000 Einsätzen wurden mehr wie 115 000 Bombenteppiche gelegt. Es ist kaum vorstellbar. Die Beweise kann man heute noch überall sehen und viele Höhlen können nicht besucht werden, da die Eingänge total zerbombt sind. Cambodia hat mit 40 000 Amputierten die höchste Rate in der Welt. Und jährlich kommen einige hundert hinzu. –
Auf nach Laos
Aber jetzt freuen wir uns auf Laos. Heute mal wieder früh aufgestanden, diesmal wollen wir ohne Pause weiter nach Luang Prabang. Mia, die Inhaberin unserer Unterkunft Big Apple, brachte uns netterweise zur Busstation, die uns schon heute früh 2x die Nachricht sandte ja pünktlich zu sein. Und dann das unglaubliche, uns wurde mitgeteilt, dass der Bus heute nicht fährt. Wir sind aus allen Wolken gefallen. Aber wir können mit dem in einer Stunde mitfahren. Wir müssen jetzt. Wir müssen. Unsere Maschine fliegt. Gerhard liess nicht locker, jeder nahm Anteil. Plötzlich hiess es – fahren sie mit dem Bus, der war gerade angekommen, schnell. Wir wussten gar nicht wie uns geschah. Dann etwa auf halber Strecke kam der Fahrer und gab uns zu verstehen, wir müssten hier raus. Und dann die Überraschung, uns nahm ein sehr netter und schnieker Fahrer in Empfang, der uns zu seinem Bus brachte, wo ein junges Mädchen für uns Platz machen musste !!!! Man stelle sich so was in Deutschland vor: ein Deutscher MUSS seinen Fensterplatz für 2 Ausländer frei machen !!!
Alles lief prima, der Bus machte noch einen Umweg zum Flughafen, wir waren sprachlos, und so kamen wir sogar noch besser dort hin wie erwartet. Nach 1 ½ Std. Flug waren wir dann in Luang Prabang, Laos. Zur Stadt ist es recht weit und so waren wir froh einen Sammelbus zu erwischen, der jeden Mitfahrer zu seinem Hotel in die Stadt brachte.
Die Preise in Laos sind höher wie in den anderen asiatischen Ländern, wir haben aber ein Guesthouse gefunden. Viele Zimmer in Laos haben unglaublich viele Fenster mit aufwendigen Vorhängen und wenn man diese mit viel Fingerspitzengefühl zur Seite geschoben hat ist ist es dahinter nur erschreckend. Das Zimmer, das wir bekamen wirkte wie eine Mittelalterliche Schiffskabine.
Von der Decke bis zum Fussboden in dunkelbraunen Holz, dazu noch kein Tageslicht, kein Stuhl, dafür aber 3 Betten. Für 4 Tage gebucht. Ablagefläche gibt es in den asiatischen Hotels oft kaum, hier aber so gut wie gar nicht. Wir bekamen dann doch noch ein Zweibett Zimmer und es war ganz in weiss, grösser und hinter einem der 5 Fenster konnte man auch einen Spalt Luft hereinlassen, hinter den anderen war die Rückseite der Anmeldung. Unsere Sachen reihten wir an der Wand lang auf, wobei wir kurz überlegten, ob das 3. Bett nicht doch als Ablage praktisch gewesen wäre.
Aber egal, draussen war ein ganz gemütlicher Platz zum Frühstücken.
Luang Prabang – UNESO Weltkulturerbe
Wir machten uns dann in die Altstadt auf, Unesco Weltkulturerbe. Sehr malerisch gelegen zwischen dem Mekong und Nam Khan. Es ist schon ein tolles Gefühl, am Mekong zu stehen, nie hätte ich das zu träumen gewagt. Abends gingen wir dann in eine der Streetfoodbuden, die überhängend am Mekong ( gebaut? ) nein, hingeklotzt sind und man steht staunend da und kann es nicht fassen, dass sie noch nicht zusammen gebrochen sind. Nach dem man unbeschadet die fast eingefallenen Stufen vorsichtig runter ist und nicht nur einen der schönsten Sonnenuntergänge bewundern durfte und dass noch am MEKONG, endlich auch den Laotischen Whisky ( aus Reis gemacht ), allerdings als Cocktail, probieren konnte und auch noch ein schmackhaftes Essen genossen hatte, war der Tag ein Highlight. Zum Abschied wurde uns dann empfohlen vielleicht lieber die anderen Treppen zu benutzen.
Oktoberfest
Dann bekamen wir in der Stadt von zwei jungen Mädchen 2 Karten geschenkt zum Oktoberfest !!!
Hier, etwas ausserhalb und heute letzter Tag. Nach einigem rumeiern wollten wir uns das mal ansehen. Es war so absurd, veranstaltet von den Deutschen Geschäftemachern oder so ähnlich.
Wir waren noch nie auf einem Oktoberfest, weder in Deutschen Resorts in den USA noch konnte Karin uns dazu bringen Deutsches Brauchtum in Australien zu pflegen.
Es fing auch recht gut an mit einer tollen asiatischen Band, Asiatinnen in Dirndnl waren auch noch zu ertragen, aber als dann einige Opas auf die Bühne kamen, die die Lautsprecher so laut stellten, dass sie einem um die Ohren flogen, Deutsche Bierseidl- Stimmung mit Gewalt auf die Bühne bringen wollten, Bier nur so in sich rein kippten, eigentlich alles, was man auf keinen Fall in Asien machen sollte, machten. Es war so peinlich und viele Asiaten verliessen die Veranstaltung und wir auch.
Und die Deutschen erwarten oft so viel von Ausländern die zu uns kommen.
Tour in den Nationalpark
Nach langem Suchen nach einer Möglichkeit in einen bestimmten National Park zu kommen, kam uns ein deutscher Reiseveranstalter in Dresden (!!!) unter, der genau das richtige Angebot hatte. Warum auch immer, gab er uns die Adresse von dem Veranstalter ( „Tiger Trail“, mit Bezug zu den längst ausgestorbenen oder das Weite gesuchten Tigern der Region …G- ), der auch in Luang Prabang ansässig war.. Die Tour war dann dort auch noch um einiges billiger, teuer genug, da wir die einzigen waren. Später erfuhren wir, dass es die erste Tour war seit Covid. Und die Tour stellte der Deutsche, der dort arbeitete innerhalb von 2 Tagen auf die Beine, alles schien glücklich zu sein wieder was machen zu können.
Dschungeltour
Aber dann ging es am 3. Nov. früh los und wir konnten Gerhards schweren Rucksack im Guesthouse lassen und nahmen nur das Allernötigste mit zu unserer 4-Tagestour in den Nam Et-Phou Louey Nationalpark..
Abholung vom Hotel pünktlich mit Van, Fahrer, Guide und sogar noch mit einem Gastgeschenk: 2 hübsche kleine Bücher aus Maulbeerseidenpapier, worüber ich gerade einen Tag vorher gelesen hatte. Trotz der langen Autofahrt war es nicht beschwerlich und die Fahrt durch die Berge mit atemberaubenden Aussichten war unglaublich.
Plain of Jars / Phonsavan
Wir hatten auch noch Zeit genug einen Abstecher zu den Plain of Jars zu machen, einem Feld mit grossen runden Töpfen, von denen es mehrere in dieser Gegend gibt.
Das einzige, was man darüber weiss, ist das Alter: 2000 Jahre, aber wofür oder von wem…. Auch war das Feld nicht mehr ganz intakt, da auch darauf einige Bomben geworfen worden waren und die Grotte in die die Einwohner Unterschlupf gesucht hatten vor dem Bombenregen, dann gezielt bombardiert wurde. Man wird ständig damit konfrontiert und es gibt auch hier kaum eine Familie, die nicht betroffen war.
Wir übernachteten in einem dieser ehemals super Hotels, in mitten einer wunderschönen Anlage, doch trotz Ankündigung das Restaurant zum 1. Nov. zu öffnen, geschah nichts.
Aber unsere Zimmer waren sehr exklusiv und wir bedauerten sehr, dass keine Zeit war das zu geniessen, denn wir waren recht froh, dass unsere Begleiter sich anboten uns in die Stadt zum Essen abzuholen, die doch erschreckend weit entfernt war. Frühstück klappte wie versprochen auch nicht, und so verzögerte sich unsere Abfahrt um einiges. Irgend jemand tauchte dann verschlafen auf und fand einiges Obst, das dann als Frühstück in unserer Tasche landete und dafür waren wir um 5 Uhr aufgestanden.
Es ging weiter durch die Berge. Die Wolken hängen unter uns, wir fahren über den Wolken, es sieht fantastisch aus. Die Strasse windet sich sehr Kurvenreich durch die Berge, zeitweise sehr holprig, kleine Dörfer am Wegesrand. Gefährliche enge Stellen, wo es steil abfällt, sind sie mit einem schiefen Bambuszaun markiert.
Am Weg jetzt nur noch vereinzelte kleine Häuser und man kann sich nicht vorstellen wovon die Menschen hier Leben, die Orte sind weit entfernt und man sieht weder Autos noch Mopeds und Analphabetentum ist vorprogrammiert.
Der Guide sagt, sie leben von dem was sie anbauen, bloss wo? Es geht überall steil runter. Dann sehen wir: an vielen Gipfeln wird Reis angebaut, wie die das machen oder ernten ist mir ein Rätsel, Die Felder sind total Steil, keine Ahnung, wie das bewirtschaftet wird. Wir lernen dann, dass es 2 Arten von Reis gibt, den trockenen und den feuchten. Der eine wird an den Steilhängen zu Beginn der Regenzeit angebaut und braucht dann kein Wasser mehr, und der andere stehend im Wasser.
Die Strasse, die wir durch die Berge fahren ist total verrückt, sie hat nicht das kleinste Stück gerade Strecke, es reiht sich eine enge Kurve an die andere und ist auch noch an vielen Stellen ziemlich kaputt, ich bewundere den Fahrer, der der reinste Künstler ist, dazu geht es auch ständig von 0 auf 2000 m und zurück. Heute Vormittag war auch noch ein reger Lastwagenverkehr in beide Richtungen und ich wunderte mich, wie die an einander vorbei kommen, aber bis jetzt habe ich noch kein Auto im Abgrund liegen sehen, es scheinen doch alles Artisten zu sein.
Ausserdem scheinen die Menschen hier doch einiges anbauen zu können, bei diesem Lastwagenverkehr, wobei der grösste Teil Reis ist, den man dann in sehr grossen Säcken gestapelt etwas weiter in der Ebene am Strassenrand gestapelt liegen sieht. Wobei ich mich schon wieder wundere, dass der nicht schimmelt, denn die Luftfeuchtigkeit ist doch recht hoch und wir haben ja auch noch Regenzeit.
Wir sind jetzt 5 ½ Std. unterwegs, 5 ½ Std. Berg auf, Berg ab, wir schlängeln uns zwischen den Bergen hindurch, fahren in Serpentinen den Berg hoch und auf der anderen Seite runter, Orte, die luftlinie einen Katzensprung entfernt sind, werden erst nach Stunden erreicht. Aber es ist toll und man wird nicht Müde alles immer wieder zu bestaunen.
Irgend wann erreichten wir dann doch unser eigentliches Ziel, ein Dorf am Eingang des Dschungels, dort wurden wir vom dortigen Guide in die Historie der Province und speziell der Umgebung und des Dorfes eingeführt und schon waren wir wieder mitten im Bombardement der Amerikaner und der Beschreibung der vielen Bomben, die hier noch rumliegen.
Son Koua Village
Wir werden von einem Mitarbeiter in die Arbeit der Organisation eingeführt wurden, die den Nationalpark betreut und vor allen Dingen Tigern wieder Lebensraum geben will. Das war sehr interessant und wir waren dankbar, dass er sich soviel Zeit nahm obwohl wir ja nur zu zweit waren. Auch bekamen wir noch zur Begrüssung jeder ein handgewebtes Baumwolltuch, dass man von Handtuch bis Schal zu allem verwenden kann und wir schon lange gesucht hatten, aber nur aus Viscose oder Seide fanden. Und ich war sehr dankbar, denn es wurde gegen Abend sehr kühl. Wir wurden dann durch das Dorf geführt, durften lernen, wie die Menschen leben, konnten ihre unglaubliche Arbeit an den Webstühlen betrachten und ich fand es ganz schrecklich, dass wir beim besten Willen nichts kaufen konnten, wir wissen ja absolut nicht wohin damit. Da können die Seidenstoffe noch so verführerisch sein. Ich fühlte mich richtig schlecht.
In den Dschungel
Nach einem ungewöhnlichen Abstieg in ein ungewöhnliches Boot bekamen wir erst mal eine Einweisung und unsere viel zu grossen Rettungswesten, die beim hinsetzten heftig das Kinn in die Höhe drückten. Auf meine Frage, wie oft ein Boot schon umgekippt ist kam die Antwort: „Nicht so oft“. Sehr beruhigend. Dann starteten wir zu unserer ersten Bootsfahrt durch den Dschungel mit einem mulmigen Gefühl, das sich aber legte nachdem der Bootsführer, ein schmächtiger Bursche, sein Können unter Beweis gestellt hat. Nach ca. 2 Stunden über reissende Strömungen, die sich mit ruhigen Gewässern abwechselten, über steinigen Grund, der gerade noch mit 20 cm Wasser bedeckt war, an grossen Steinen und Felsbrocken vorbei.
Begleitet wurden wir von dem NP Guide, dem Bootsführer, der grob am Ende des Bootes die Richtung mit dem Ruder angab und der Bursche, der dafür sorgen musste, dass das Boot in reissender Strömung nicht abtrieb oder es stromaufwärts schaffte und das Boot mit einer Bambusstange von den Steinen, Ästen und Felsen entfernt halten musste. Mein lieber Mann, das war harte Arbeit, ich schwitzte mit ihm. Und obwohl er einer war, der Ausländer ( denn jetzt waren wir es ja mal) nicht leiden konnte und uns sehr böse ansah, speziell mich, da ich direkt hinter ihm sass, wollte ich ihn doch wenigstens zum lächeln bringen. Nach jedem geglückten Verhindern einer Kolossion musste ich ihn einfach loben und langsam ging sein Gesicht von einem Lächeln zu einem Lachen über und zum Abschluss wurde uns sogar nachgewunken.
Nach ca.zwei Stunden erreichten wir das Camp und durften uns eine der offenen Bambushütten aussuchen. In der Zwischenzeit hatten Leute von der Village Cooking Group uns Lunch zubereitet. Wir waren die einzigen Gäste. In der Zwischenzeit wurde unsere Behausung auf Hochglanz gebracht, mit Bettwäsche ausgestattet und das Moskitonetz gespannt.
Dann ging es in den Dschungel und wir wurden mit den Heilpflanzen vertraut gemacht.
Dann ging es wieder mit dem Langboot, eine lange Tour zum „Dinner“ am Flussufer. Es war unglaublich, was unsere Begleiter alles Auspackten, sogar eine Kaffemühle um den Laotischen Kaffee ( der schwer zu bekommen ist, aber lecker schmeckt vor allem nach dem ständigen, in allen asiatischen Hotels gleichen Nescafe, den man sowieso nicht unterstützen will) jedenfalls bekamen wir ein leckeres, von unseren einheimischen Begleitern über offenem Feuer zubereitetes Abendessen. Das Feuerholz hatten sie ein Stück weiter gesammelt und mit dem Boot zum Picknickplatz gebracht. Anschliessend gab jeder seine Lebensgeschichte zum Besten, die vom Guide, übersetzt wurde.
Um die Wildtiere nicht zu stören ging es mit abgestellten Motor zurück.
Aber diesmal, da es schon dunkel war, mit Helm. Der vordere und hintere Guide tauschten Ihre Plätze, da der andere sich mehr mit Tieren auskannte und welche er für uns in der Dunkelheit entdecken wollte. Aber das war eine Fahrt. Mir waren die Tiere inzwischen (schiet) egal. Es ging um mein Überleben und auf das Flussbett zu achten und Versuchen Tiere in der Dunkelheit am Flussufer zu entdecken war schon fast kurios. Aber als als erstes kam eine Riesenphyton angeschwommen, die ich erst für ein Krokodil hielt und ich war froh, als wir ausser Reichweite waren. Die Landschaft, die Geräusche; Vollmond, das genügte mir eigentlich. Es ging wieder Erwarten dann doch alles gut.
Am nächsten Morgen um 6 Uhr raus,
Frühstück war schon bereitet, Feuer brannte, denn es ist Nachts recht kalt hier. Wir genossen unsere letzte Bootsfahrt durch den Dschungel und nachdem wir den steilen Weg hoch gekrabbelt sind ( ich fragte mich, wie um alles in der Welt wir da runter gekommen waren), wartete schon unser Fahrer mit Guide und Van.
Unsere wunderbare Tour durch den Dschungel war zu Ende, ein ausgesprochenes Highlight, dass wir nicht vergessen werden. Und zufrieden und glücklich stiegen wir in den Van, der so bequeme Sitze hatte, wir unter 6 Plätzen aussuchen konnten, wo wir gerade sitzen wollen und dann kam die schlimmste Strasse meines Lebens.
Was jetzt kam kann man nicht beschreiben, für 230 km 9 Stunden !!!! Die Zeiten auf den Karten sind unerreichbare Traumzeiten.
Ich hab gedacht jeden Moment steigt der Fahrer aus und weigert sich weiter zu fahren oder bricht in Tränen aus, d.h. ich bin mir auch nicht ganz sicher ob ihm Tränen oder der Schweiss übers Gesicht liefen. Vielleicht beides? Ich dachte immer, d a s geht gar nicht, aber an Umdrehen war ja nach einer Weile auch nicht mehr zu denken. Ich wundere mich heute noch, dass unsere Knochen zusammen geblieben sind.
Wir waren das einzige „normale“ Auto auf der ganzen Strecke und die Leute standen mit offenem Mund an der „Strasse“. Die Beiden gaben dann an, die Strecke vor Covid das letzte Mal gefahren zu sein,“aber da war sie noch nicht ganz so schlecht“. Wir lernten dann, dass die Anwohner sich dagegen wehren die Strasse befahrbar zu machen, da sie den Verkehr nicht wollen.
Petra gab uns den richtigen Schwung.
Die grandiose Landschaft konnte man bei der Schuckelei nicht wirklich geniessen. Aber in den Dörfern wird die Wäsche am Rand der „Strasse“ getrocknet. Es braucht dann nur noch der Staub abgeschüttelt werden. Eine kleine Pause an einem Marktstand tat vor allem unserem Fahrer gut. …-G)
Hier in der Gegend sind einige Minderheiten von der jetzigen Regierung zwangsumgesiedelt worden, die früher verstreut im Dschungel lebten. Die „Strasse“ ist eingebunden in ihr tägl. Leben. Da rennen die Kinder hin und her, die Tiere laufen da rum, da wird mit dem Gegenüber geschnackt und sie erleben nichts possitives von dem Tourismus Boom. Daran verdienen tun ja immer nur wenige, aber viele leiden darunter. Wir erwarten, dass sich bei uns Fremde anpassen, aber der Clou ist, viele erwarten ( sind es etwa dieselben?) dass auch im fremden Land die Einheimischen sich ihnen anpassen und da geht leider oft viel verloren.
Nong Khiaw
Zu unserer Überraschung war eine Übernachtung in Nong Khiaw in einem sehr bekannten Bungalow Resort eingeplant, das sowieso auf unserer Liste stand, direkt am Fluss liegt mit mit Bergblick, der unbezahlbar ist. Der Besitzer ist ein Sohn von Karin mit der wir in Australien befreundet sind. Wir überraschten sie mit einem Selfie.
Vorher hatte sich schon rausgestellt, dass der Tourenveranstalter beide gut kennt und den Sohn sogar öfter trifft. Er musste uns aber versprechen nichts zu verraten. Die Welt ist d o c h klein!
Am nächsten Tag ging es dann wieder zurück nach Luang Prabang, auch wenn die Büffel uns nur ungern Platz machten. …-G)
Die Fahrt von Nong Kiew nach Luang Prabang war entspannend und Landschaftlich wie eigentlich ganz Laos, wunderschön.
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EUCH ALLEN EIN SCHÖNES WEIHNACHTSFEST UND EINEN GUTEN START IN EIN BESSERES
NEUES JAHR 2023

Die eingefügten Reiserouten wurden mit Google-Maps erstellt.


Hallo ihr Beiden. Ich beneide euch, dass ihr es gewagt habt das bequeme Leben in Deutschland aufzugeben und noch so viel tolles zu erleben. Ich wünsche euch weiter so tolle Sachen und bleibt gesund. Grüße Ulla
Ein toller Bericht mit vielen Bildern.
Ich war selbst 4 Monate in Laos und habe sehr gute Erfahrungen gemacht. Es sind freundliche Menschen und sind sehr zugänglich.
Sie führen ein freies Leben aber auch ohne Hilfe vom Staat. In 6 Monaten gehe ich für immer nach Laos.