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Wieder Bangkok
Nach 3 Tagen in Bangkok beschlossen wir uns endlich dem Norden zuzuwenden.
Endlich nach Chang Mai, von wo wir schon so viel Positives gehört hatten, ausserdem soll der Norden kühler sein und deshalb auch von vielen bevorzugt werden. Jetzt scheint es aber die richtige Jahreszeit zu sein und nach der Kühle in Vietnam ist etwas Wärme auch gut. E t w a s Wärme !!!! Und dann erwarteten uns um die 40°.
Nach einigen Recherchieren kam ich doch auf eine ganz toll aufgemachte Seite von der Thailändischen Bahn und Infos über alle angefahrenen Orte, wie man es sich nur wünschen kann, nur, dass die Züge alle inzwischen ganz woanders losfahren, war nirgends vermerkt. Gerhard fiel dann ein, dass der alte wunderschöne Bahnhof doch letztens als wir hier waren gerade geschlossen wurde. Na, letztendlich fanden wir auch noch raus, dass der Ort, wo wir zuerst hinwollen, noch von einem anderen Bahnhof, noch ein Stück entfernt, losfährt. Es war sehr heiß und wir waren froh, dass auf dieser Strecke nur einfache Züge fahren, denn die sind mit ihren offenen Fenstern und den Ventilatoren einfach angenehmer, und einem herzlichen Bahnticket. …-G. )
Auf der Strecke fährt der Zug über die River Kwai Brücke und die Touristen besuchen in Scharen diesen Ort.
Nam Tok 
Heute habe ich noch die schrecklichen Szenen vor Augen mit Sir Alec Guiness. Wir fuhren aber bis zur Endstation und hatten eine Unterkunft, die etwas schwer zu finden war. Zum Glück kam uns eine Frau hinterher, um uns auf den richtigen Weg zu bringen und der führte uns auch noch über diese Bahngleise. Das grosse Anwesen war recht abgelegen und leider ohne Frühstück, aber die kleinen Hütten waren mit allem ausgestattet.
Leider auch mit einer Menge von Hunden, die uns einen Abend auch nicht rein liessen, als der Besitzer sich nicht blicken liess.
Den anderen Tag machten wir uns dann auf zum Gedenkanwesen an die vielen Opfer dieses Wahnsinns der Japaner. Und wie üblich fanden wir heraus, dass der Bus dort hin „alle halbe Stunde vor der Vollen“ fährt und auch die ungefähre Stelle von wo. Wir trafen dort noch ein Pärchen, so war das Warten nicht so langweilig, denn die wussten auch nicht viel. Zum Glück war da ein kleiner Markt und man bekam dort einen geeisten Kaffee, dann öffnete gegenüber tatsächlich eine kleine Touri-Info und auf Gerhard`s Frage, wann ein Bus fährt, gab sie nach einem Telefonat an: in einer Stunde (`ne halbe hatten wir schon gewartet). Die beiden anderen nahmen das erfreulicher Weise sehr gelassen. Und der Bus kam dann endlich und was für ein toller, was hätten wir uns gefreut mal auf unseren langen Touren so was zu bekommen.
Hellfire Pass
Am Eingang des Museums teilte der Mann uns mit, er könnte nicht sagen, wann die Busse retour fahren aber jedenfalls etwa alle 2 Stunden !!!! Na, hoffentlich überhaupt. Diese Gedenkstätte für die Opfer wurde von den Australiern ins Leben gerufen, die ähnliches wohl Weltweit installierten.
Das ganze war nochmal sehr ergreifend und man staunt was ein Körper alles ertragen und in der Lage ist zu bewältigen.
Wir sind dann den Abschnitt, der der schlimmste von dieser 400 km langen Strecke ist, bei dieser unglaublichen Hitze gegangen und sich vorzustellen, dass dabei noch Schwerstarbeit geleistet werden musste…. Meine Hoffnung war, dass am Ende der Strecke Fahrzeuge warten mit denen wir zurück fahren können. Denn wir wurden gefragt, ob wir privat gekommen sind, damit wir dann dort abgeholt werden können.
Sie guckten etwas ungläubig, na ja mit 3 beschwerlichen Stunden müssten wir hin und zurück rechnen.
Auf dem Teilstück das heute noch besichtigt werden kann sind teils die Überreste der alten Bahnschwellen zu sehen. Der grösste Teil der Strecke ist überwuchert und oder nicht mehr als Gleisbett erkennbar.
Die Death Railway wurde im Zweiten Weltkrieg von den japanischen Besatzungstruppen von September 1942 bis Oktober 1943 beidseitig von dem Gebiet des damaligen Burma (heute Myanmar) und Thailand auf eine Länge von 415 km vorangetrieben. Die Bahnstrecke sollte gebaut werden um den gefährlichen Seeweg nach Burma zu umgehen. Davon befanden sich 305 km auf thailändischer Seite. Der Bau wurde unter unmenschlichen Bedingungen von rund 72000 Kriegsgefangenen aus mehr als 5 Ländern und ca. 200000 Asiatische Zwangsarbeiter, die unter falschen Versprechungen angeworben wurden, gebaut. Die Bedingungen, unter denen die Menschen dort leiden mussten werden heute klar als Kriegsverbrechen definiert. Die Menschen mussten täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang schuften und die Drangsalierungen der Japaner ertragen. Dazu kamen die unerträgliche Hitze und der Monsunregen. Bei Verzögerungen musste auch die Nacht durchgearbeitet werden. Als Verpflegung gab es karge Reisportionen. Der sogenannte Hellfire Pass mit einer mit einer Breite von 25m und einer Länge von 75m, sowie mit 8m und 450m länge musste mit Hammer und Meißel durch den Berg geschlagen werden. Hier wurde beim Schein von Öl- und Karbidlampen auch Nachts gearbeitet. Dazu kamen Luftangriffe der Alliierten, so dass einiges wieder repariert oder neu aufgebaut werden musste. Brücken aus Holz brachen oft, durch den Regen verursacht, wieder zusammen. Die Gefangenen versuchten auch durch Sabotage und ungeeignete Brückenkonstruktionen den Arbeitsablauf der Japaner zu stören. Diese Vorgänge wurden von den Japanern mit Ermordung der Arbeiter beantwortet, dazu kamen die tödlichen Unfälle bei den unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Im Oktober 1943 wurde der Betrieb aufgenommen, die Strecke musste aber immer wieder nach Bombardierungen repariert werden. Zum Einsatz kamen Lokomotiven aus Japan und auch umgebaute Lastwagen. Die Strecke war insgesamt nur 17 Monate in Betrieb, bis zur Kapitulation Japans. Bei dem Bau verloren über 12600 alliierte Kriegsgefangene und rund 90000 asiatische Zwangsarbeiter ihr Leben. Nach Kriegsende wurde die Strecke von Thailand übernommen, musste aber wegen der mangelhaften Qualität der Strecke und vor allem der oft hölzernen Brücken und Abstützungen auf dem Weg nach Burma eingestellt werden. Heute endet die Strecke in Nam Tok. Es gibt noch Vorstellungen die Alte Strecke wieder aufzubauen und die asiatischen Länder besser zu vernetzen. Ironischer Weise gab es auch Angebote von japanischer Seite die Strecke zu erneuern. Auf Grund der fragwürdigen Wirtschaftlichkeit der Weiterführung nach Myanmar gibt es keine konkreten Pläne.
Links: Wiki Thailand-Burma Eisenbahn Hellfire Pass english …-G. )
Als wir am Ende ankamen waren wir froh, dort Wasser vor zu finden, das liessen wir über unseren Kopf laufen, tauchten unsere Mützen und unsere Shirts rein, um den Rückweg besser zu überstehen, vor dem ich schon ein bisschen Schiss hatte.
Aber es ging besser wie erwartet. Man bekommt auch ein WalkyTalky mit, über das man auch einige Male angerufen wird, ob noch alles in Ordnung ist.
Auf dem Rückweg begegnete uns auch kein Mensch, viele kehrten wohl auch wegen der belästigenden Fliegen um, die uns ja nichts anhaben, denn seit Panama geht bei uns nichts ohne Kokosöl, davon hatten die Asiaten noch nie gehört, dabei fliegen die Kokosnüsse hier in Unmengen rum. ( also eigentlich liegen die rum/ohne Rum )
Kanchanaburi ( River Kwai Bridge )
Der Rückweg von Nam Tok nach Kanchanaburi (River Kwai Bridge) mit dem Zug ging durch eine interessante Gegend an Berghängen entlang und über hölzerne Brückenkonstruktionen. …-G. )
Auf dem Rückweg machten wir dann noch Station in Kanchanaburi in der Nähe der River Kwai Brücke, zu der Gerhard es sich nicht nehmen liess, hin zu laufen.
Die Brücke über den Kwai (heute Mae Nam Khwae Yai) wurde 1943 für den Baubetrieb der Eisenbahnstrecke als Holzbrücke gebaut und erst später, nachdem Material aus Japan eingetroffen war, 200m weiter eine neue als Stahlkonstruktion errichtet. Die Brücken waren mit 320m über den Fluss ein gutes Ziel für Alliierte Luftangriffe, so dass die Brücken immer wieder repariert werden mussten und abwechselnd instant gehalten wurden. Als das Material für die Stahlbrücke ausging wurde nur noch die Holzbrücke repariert. Mitte 1945 musste der Betrieb auf Grund der heftigen Luftangriffe eingestellt werden. Nach dem Krieg wurde 1946 die Stahlbrücke von einer japanischen Firma neu aufgebaut. Die hölzerne Brücke wurde auch 1946 abgebaut. 1971 wurde die Stahlbrücke nochmals restauriert. …-G. )
Mir war es einfach zu heiß. Obwohl ich ja ein Hitzefan bin, finde ich es hier fast unerträglich und zwar diese trockene Hitze, die die Haut zusammen schrumpfen lässt und die Schleimhäute austrocknet und man kann gar nicht so schnell Wasser in sich rein schütten wie es durch die Poren wieder raus läuft.
Wir haben eine Unterkunft direkt am Fluss, sehr schön gelegen, es gibt leider nur einen Ventilator, was wir eigentlich aus mehreren Gründen vorziehen, aber hier fehlt , wie leider in vielen Unterkünften, der Durchzug und das war dann bei dieser Hitze schon heftig.
Wir konnten aber schöne Spaziergänge am Fluss, an vielen Tempeln und Pagoden vorbei, in das Städtchen machen, wo wir erstaunlicher Weise nach langen Suchen, wieder Kokosoel bekamen. Wir nehmen das ja nicht nur gegen Moskitos, sondern auch zur Pflege ( mit Aloe Vera zusammen) und als Sonnenschutz.
Nun wieder zurück nach Bangkok und von einen anderen Bahnhof aus endlich nach Norden, nach Chiang Mai und evtl. weiter mit dem Bus nach Chiang Rai. Haben ein nettes kleines Hotel in der Nähe des Hauptbahnhofs gefunden, denn morgen müssen wir wieder sehr früh raus. Wir machen Station auf halber Strecke, in Phitsanulok.
Phitsanulok
Von dort geht es eine Stunde zu einer alten historischen Stadt aus dem 13. Jh. Da wir erst Nachmittags ankommen haben wir 3 Nächte in Phitsanulok gebucht. Das Hotel war schwer zu finden und der Grab- Fahrer war ganz schön genervt. Das Problem bei allen Sachen ist, dass es mehrere Namen
für ein und den selben Ort in lateinischer Schrift gibt, dann alles davon in thailändisch und wenn es ein Hotel ist, steht es wie hier da es keine touristische Gegend ist, nur in Thailändisch, auf unserer Buchungsbestätigung von Booking.com aber in Englisch. Grab findet den Namen nicht, der Taxifahrer findet den Namen nicht und Gerhard hat auf seinem Handy eine andere Gegend, das Hotel hatte eine Kleinigkeit im Strassennamen vergessen. Geklappt hat es dann doch noch nach dem wir dem Taxifahrer baten doch im Hotel anzurufen, die Zahlen sind ja wenigstens überall gleich.
Also früh raus zum Busterminal, wie immer weit weg vom Bahnhof, und ein Ticket zur Historical Town gekauft, dann 1 ½ Std. zur Historical Town. Der Bus kam erstaunlich gut voran und so wunderten wir uns erst mal , als es hiess alles aussteigen wir sind da. Wir guckten uns erstaunt um und fragten wo denn die Historische Stadt ist, da müssen sie ein Taxi nehmen, in 30 Min. sind sie da. Vor lauter Sprachlosigkeit vergassen wir Grab und glaubten dem Taxifahrer sein Schnäppchen und zahlten 3x soviel wie bei Grab. Die Unlust gab sich dann aber als wir dort ankamen, uns ein Fahrrad mieteten und die Gegend in Augenschein nahmen. Es ist schon toll, was in den asiatischen Ländern trotz Zerstörung doch auch immer noch übrig geblieben ist.
Sukhothai ( Historical Park )
Das Arial ist seid 1988 als Historical Park eröffnet und seid 1991 mit umliegenden Arials zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Die Ruinen und Tempelanlagen stammen aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Der Park hat eine Ausdehnung von 2×1,6 km, so dass wir uns für Mietfahrräder entschieden. Es gibt eine vielzahl von Tempelruinen und zum Teil gut erhaltener Statuen, die aber mit Sicherheit für die Einheimischen einen Wichtigen und auch religiösen Hintergrund haben. Bedeutend für uns waren vor allem die unglaublichen Bauwerke zu der damaligen Zeit, und wie gut vieles noch immer erhalten ist.
Für uns war die Fahrt durch die Jahrhunderte mit dem Fahrrad auch nicht so leicht.
In der Stadt Phitsanulok befinden sich auch Reste der alten Tempel, aber auch andere interessante Ecken. Wie auch anderswo sind hier aussergewöhnliche Strassenlampen zu entdecken.
Buddha
Trotz der Hitze unternahm ich eine ausgedehnte „Wanderung“ durch die Stadt um eine Buddha-Werkstatt zu besuchen.
Hier werden die in Bronze gegossenen Figuren sorgsam gereinigt, alle Gussreste entfernt, bei Bedarf angemalt und auf Hochglanz poliert. Es ist beeindruckend wie viel unterschiedliche Figuren dort hergestellt – und natürlich zum Verkauf angeboten werden. …-G. )
Ansonsten ist es bei dieser Hitze unmöglich etwas zu unternehmen. Wir haben auch erfahren, dass in Chiang Mai das Abbrennen der Reisfelder in vollem Gang ist und man kaum Luft bekommt und dann diese trockene Hitze….. Wir entscheiden uns umzudrehen und erst mal in unser Langzeit Hotel in Hua Hin zu gehen mit den 2 Pools. Ausserdem ändert sich überall das Wetter und in Hua Hin ist es schon eine Weile kühler als im Norden.( statt 40° nur 36° !) Mir ist es sogar für meine Morgengymnastik zu heiß und die lass ich sonst nie aus !
…wieder Bangkok
Also wieder zurück nach Bangkok, vorbei an – noch nicht abgebrannten – Reisfeldern, Tempel und „Wildtieren“. Teilweise fährt der Zug so dicht an den Häusern vorbei, das man glaubt direkt durchs Haus zu fahren. Der „Ausflugsbus“ hat es wohl schon hinter sich.
Die Kofferunterbringung in Bangkok ist noch für fast 4 Wochen bezahlt. Den grossen Koffer hin und her zu schleppen ist einfach unbequem und Gerhard hat sich unglaulicher Weise so an seinen Rucksack gewöhnt, ( das täuscht, aber – shit happens ) dass ich meine ganze Überredungskunst einsetzen musste, wenigsten den kleinen Koffer mit zu nehmen, denn in Hua Hin braucht man schon ein bisschen mehr, vor allen Dingen, wenn man 4 bis 8 Wochen in ein und dem selben Hotel ist. Wir gehen also zu dem Storage um ein paar Sachen auszuwechseln, natürlich haben wir nicht unbedingt das mitgenommen, was wir bräuchten, aber in dem Gebäude ist es derartig heiß, dass die 40° draussen noch als kühl empfunden werden und das Denken hier drin nicht mehr funktioniert.
Jetzt ist erst mal ein bisschen Pause. ( Kreative Pause, denn es passiert das was ihr gerade lest… ) Wir haben uns noch nicht entschieden, wie es weiter geht. Es ist im Moment auch zu heiß und der Pool hier ist gerade das Richtige.
Mein Wunsch über Indien auf den Weg nach Deutschland hat sich wohl erledigt, Gerhard ist froh, er wollte eh nicht nach Indien. Die Visa Bedingungen haben sich seit 1. Jan. geändert, man muss persönlich (!) im Heimatland das Visa beantragen.
Im Moment ist bei uns ein bisschen Chaos. Hätten wir geahnt, dass wir doch so lange in Hua Hin bleiben hätten wir doch alles mitgenommen. Wir vermissen unseren kleinen Mixer, um Hummus und die Kräuter-Brotaufstriche zu machen, vor allen Dingen, weil auch hier inzwischen einige Regale längere Zeit leer bleiben.
Gerhard hat inzwischen sein Ticket nach Berlin, mich lässt Indien doch nicht los. Aus Berlin bekomme ich eine Adresse aus Bonn. Von dort bekomme ich, nach dem ich meinen Fall geschildert habe, die ganz normalen Visa-Anträge zugeschickt. Was ist denn jetzt los? Die Anträge laufen nur über eine Agentur und nicht direkt. 5 Seiten, angefangen mit dem Deutschen P e r s o n a l – Ausweis, ( wer weiss, wo der ist ), dann erst der Reisepass, den ich schon in Deutschland fast immer benutzt habe. Dann kommen die Grosseltern dran, der Vater, die Mutter, ( jetzt fällt mir erst ein, dass gar nicht nach meinen Geschwistern gefragt wurde, hallo, sind die denn gar nicht Wichtig???) , unter vielen anderem dann die Aufzählung der Länder, die man in den letzten 10 (!) Jahren berreist hat. Mit Gerhards Hilfe bin ich dann auf 18 gekommen. Soviel Platz war da gar nicht vorgesehen. Aber unten drunter steht, wenn was fehlt oder falsch ausgefüllt ist, wird der ganze Antrag abgewiesen. Recherschiert da wirklich einer ???
Dann muss man das ganze vorher bezahlen. Das ist dann das 6. und 7. Blatt mit Auflistung was noch dazu kommen könnte, und das Kurzzeitvisa kann dann locker auf 400 Euro kommen. Und darunter steht natürlich: Es kann keine Garantie dafür übernommen werden, dass man das Visa bekommt.
Aber gut, es hat sich jetzt sowieso erledigt, weder Mutter noch Vater oder Grosseltern sind Schuld daran, sondern der Deutsche Personalausweis, der uns jetzt doch noch entgegen fiel und seit 3 Jahren abgelaufen ist !!!!!
Im Moment läuft unser Visa noch fast bis Ende Mai. Wir haben es auch gebraucht mal wieder länger Pause zu machen.
Mit dem Buddismus bin ich auch nur in soweit weitergekommen, dass es wohl auch dort sehr viel unterschiedliche Richtungen gibt. Das sieht man auch schon an den Tempeln. Die Chinesischen sind hübsch und unglaublich bunt und voll mit allen möglichen Figuren und man findet Budda oft gar nicht. Dann gibt es die schlichten mit Unmengen Gold und die, die Aussehen als wenn man auf einen Rummelplatz ist. Mit viel bunten Lichtern, die sich in allen Farben abwechseln.
Und die verschiedene Ausrichtungen, von denen mir eine Kuriosität im Gedächtnis geblieben ist: eine Frau muss erst als Mann wieder geboren werden um ins Nirwana eingehen zu können. Männer, wollt Ihr das wirklich?
Elefantenvisite
In Thailand gibt es etwa 8 zertifizierte Elefanten Reservate, dort dürfen die Tiere artgerecht leben. Eine gute Bekannte, Christa aus Lotoswell, hatte mir gerade einen Tag vorher ein Prospekt von Touren mitgebracht und da war doch ein Reservat darunter.. Ich hin, um mich zu informieren und oh – Glück, wir könnten gleich noch mitfahren. Gerhard angerufen: könntest du in 20 Min. vorm Hotel sein und das und das noch mitbringen? – es geht zu den Elefanten. Er sagte ganz verdattert ja. Ich fuhr mit dem Minibus gleich mit, es wurden noch 4 weitere sehr interessante Mitfahrer von ihren Hotels abgeholt und wir hatten einen sehr schönen langen Nachmittag, mit einem sehr informativen Guide, der als Kind 2 Jahre in Deutschland gelebt hatte und sein Deutsch war derart bewundernswert, dass ich nur mal wieder sagen musste: Hut ab!
Der Kuli Buri Nationalpark ist der einzige, wo mehr als 320 beschützte wilde Elefanten leben und wir hatten das Glück, sie in dieser unberührten Natur zu erleben.
Der „fliegende“ ist aber kein Elefant, sondern einer der Vögel die Lautstark gegen die Störungen protestierten. Und auch auf der Wiese haben sich wilde Wasserbüffel gesättigt. …-G. )
Aber nicht nur die Elefanten waren interessant, auch die Mitfahrer, ein deutsches Paar, das seit 5 Monaten unterwegs ist, eine Australierin, die in nur 3 Wochen bis nach Rumänien, Kroatien und Polen will „weil sie dort noch nie war“ und ein Engländer, dessen Englisch war etwa mit unserem Bayrisch zu vergleichen, aber unser Guide hatte auch damit keine Probleme, im Gegensatz zu mir.
Um die Elefanten nicht zu sehr zu stressen, wird dieser Nationalpark erst um 14 Uhr geöffnet und 1 bis 2 Monate in der Hauptferienzeit, geschlossen. Unsere Tour findet nur ein Mal in der Woche statt und so hatten wir wirklich grosses Glück.
Anschliessend war noch ein Dinner inbegriffen und der Guide hatte mal wieder ein gutes Händchen und wir bekamen ein herrliches, vielfältiges, Mahl ( der Hunger war inzwischen auch gross ).
…noch Kuriositäten
Wir fanden bei unseren Bildern noch einige Kuriositäten und wollen die gern mit Euch teilen.
Petra reduziert das Gewicht unserer Koffer: …..hhmm hat wohl doch nicht geklappt
So wird aus dem knatschigen Toastbrot etwas relativ Essbares:
und mit gekochten Eiern !!
Die spannende Bahnfahrt..
Entspannt, oder Ohhch – wie spannend… ????????
Auch die Bahn macht feine aber wichtige Unterschiede
Der gute Wille für Radfahrer ist erkennbar – 50m über die Brücke, oder plötzlich Schluss, naja dort ist ja dann auch eine Strasse !!

Wenn das gelbe Licht aus ist besteht Gefahr – nur nicht am Tage, da ist das gelbe Licht wegen der Sonne sowieso nicht zu sehen…..
Eine verfahrene Situation Nein keine multiple Kirche Ähhh, lecker Zuckerküken
Nein keine Kindertische – normal Ausstattung in Vietnam, doch soo klein…???

Achtung!!! Schwertransport
1. Januar – Neujahr …und der Weihnachtsmann hat bis April durchgehalten
Februar – Chinese Neujahr März – Buddhistisches Neujahrsfest April – Thai Neujahr
und alles im Jahr des Hasen mit ausgiebigen Feiern
Die Schuhe bleiben draussen – naja, die Füße kann man ja waschen 😉



