Indien

Abschied von Hua Hin                                                                                                                                                

Wir verabschiedeten uns in Thailand noch von dem Boy aus unserem Hotel, den wir immer wieder aufmöbelten, und versuchten sein Selbstbewusstsein zu stärken, wenn die Chefin ihn wieder niedermachte und er sich das immer sehr zu Herzen nahm. Zum Glück konnten wir seine Schwester ausfindig machen. Wir überraschten ihn dann an seiner neuen Arbeitsstelle, wo er für die Getränke zuständig war und sehr ernsthaft hinter der Theke am Arbeiten war. Als er uns sah, lies er alles stehen und liegen und stürzte mit einem Schrei hinter der Theke hervor und fiel uns buchstäblich um den Hals. Er bestand darauf, uns einen tollen, frischen Drink zu spendieren. Leider war das schon zum Ende hin und das Lokal etwas weit weg. Aber er war ja aus Myanmar und will in einigen Jahren wieder zurück, vielleicht landen wir doch mal dort.  ( ?????????…..-G.)

Unsere ruhigere Phase in Thailand neigte sich dem Ende zu, als Abschluss gönnten wir uns einen Abschiedsdrink im 27. Stockwerk des Holidays Inn um die Gegend von oben zu geniessen, nachdem uns einige davon so vorgeschwärmt hatten.

Entgegen unserer sonstigen Reisen hatten wir diesmal für Indien eine 25tägige Tour gebucht, da wir als erstes für das riesengrosse Indien ein Gefühl bekommen wollten.

Dieses Mal fuhren wir mit Uber zum Busbahnhof etwas ausserhalb, von wo der Bus uns direkt von Hua Hin zum Flughafen Bangkok fuhr. Wir hatten in der Nähe ein Hotel gebucht für 2 Tage (mit Untermieter) und konnten so mit dem Shuttle dorthin fahren und 2 Tage später um 5:30 (am Morgen NACHT!! ) wieder mit dem Shuttle zum Flughafen fahren. Das war sehr entspannend.

 

Neu Delhi

Nach viereinhalb Std. Flug waren wir in Neu Delhi, wo wir von einem Tour Guide in Empfang genommen wurden, der lange auf uns warten musste, da erstens das Computersystem an der Immigration zusammengebrochen war und zweitens, als es wieder arbeitete, sie uns nicht durchlassen wollten, da wir keine Adresse hatten von unserer ersten Unterkunft. Die hatten sie vergessen uns mitzuteilen. Zum Glück hatte Gerhard die Unterlagen von der Buchung dabei und nach einigem hin und her und Anruf bei der Tour durften wir dann rein nach Indien. Der sehr nette Guide brachte uns dann ins Hotel, stellte uns den Fahrer vor, der uns die ganze Tour lang begleitete und wir erfuhren, dass wir an jedem Halt einen Guide von dort bekommen. Ist ja einleuchtend.
Das Hotel war überraschend, wohl mal first class, jetzt ein bisschen in die Jahre gekommen, aber immer noch sehr angenehm. Die 2 Tage in Delhi waren sehr anstrengend und kaum zu verdauen, da der Verkehr überwältigend ist und auch die Polizei schon aufgegeben hat regulierend einzugreifen und nur noch da steht ( wenn überhaupt) und sich das Gewusel ansieht.
( Ich glaube hier werden nur Hupen verkauft und dann hängt noch ein Bike oder Auto daran, benutzt wird aber vor allem die Hupe, mit dem anderen ist es eh schwierig ...-G.)
Am 2ten Tag wurde uns das Alte und Neue Dehli gezeigt: mit Auto, Samway, Fahrrad-Riksha, man konnte es kaum ertragen wie der alte Mann sich abquälte, aber es wurde uns nicht erlaubt abzusteigen und zu helfen, oder zu Fuss zu gehen, wenn auch mit Fahrrad kein Durchkommmen mehr war.
Es wurden einige sehr alte und kunstvolle Bauten besucht und der Indische „L´Arc de Triumph“ bestaunt.
Am 3ten Tag flogen wir nach Varanasi und obwohl in Dehli das grösste Gewusel ist, was ich je erlebt habe und ich hätte keinen Tag länger da bleiben wollen, war der Inland-Flughafen total leer, die Geschäfte fast alle geschlossen. Es war ein eigenartiger Gegensatz. Wir kamen dann dahinter, dass am Sonntag so gut wie nicht geflogen wird und Ruhetag ist, so konnten wir weder eine Batterie für meine Armbanduhr kaufen, noch eine SIM Karte für mein Handy.

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